AMC Piloten starten bei der NLS auf dem Nürburgring

   

NLS Rennen 1 und 2 am ersten Aprilwochenende

Der Rennkalender der traditionsreichen Nordschleifen-Rennserie umfasst acht Rennen bei sechs Veranstaltungen. Alle Rennen werden auf der Kombination aus Nürburgring Grand-Prix-Kurs Kurzanbindung und der legendären Nordschleife ausgetragen.

Saisonstart ist das erste Aprilwochenende gleich mit einer Doppelveranstaltung. Rennen eins am Samstag richtet der AC Altkreis Schwelm e.V. im ADAC aus und gefahren wird um den 64. ADAC ACAS Cup. Am Sonntag geht es um das 63. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen, veranstaltet vom Dortmunder Motorsport Club e.V. im ADAC. Mit an den Start gehen die Piloten des AMC Duisburg 1950 e. V. im DMV. Das Team Max Kruse Racing aus Duisburg Hochfeld und Miteigner Benjamin Leuchter bringen einen Porsche Carrera GT3 Cup und einen VW Golf mit alternativem Kraftstoff an den Start.

In der Porsche Endurance Trophy Nürburgring Cup 2 setzt das Team aus Duisburg Hochfeld auf das bewährte Fahrerduo Nico Otto und Benny Leuchter (AMC Duisburg 1950 e: V: im DMV), die in der letzten Saison mehrere Klassensiege mit dem Porsche 911 GT 3 Cup (#100) einfahren konnten.

In der Klasse für alternative Kraftstoffe setzt das Team Max Kruse Racing einen VW Golf ein. Pilotiert wird der im Zebra-Look gehaltene Wolfsburger von dem Trio Timo Hochwind, Emir Aşari und Matthias Wasel.

Bei den weiteren Piloten wie Michael Bohrer, der in der letzten Saison auf dem Hyundai i30N Fastback erfolgreich Rennen bestritt sowie Kenneth Heyer auf dem Mercedes GT3 Evo und Lance David Arnold stehen entweder die Fahrerpaarungen oder die Cockpits noch zur Diskussion.

Wegen Terminüberschneidung startet Maximilian Götz nicht in der Eifel. Er reist nach Frankreich und bestreitet bei der GT World Challenge Sprint auf dem Ciruit Paul Ricard sein Rennen im AMG Mercedes GT3.

Tickets für das Auftaktrennen der Nürburgring Langstrecken-Serie sind für 22 Euro (Kinder bis 14 Jahre kostenfrei) unter vln.de/tickets und an den Tageskassen erhältlich. Damit geht es auf die geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs, in die exklusiven Zuschauerbereiche Brünnchen und Pflanzgarten sowie ins Fahrerlager, die Boxengasse, die Startaufstellung und ins Motorsport-Erlebnismuseum ring werk.

Das Qualifying beginnt um 8.30 Uhr und dauert 1 ½ Stunden. Von 10.30 Uhr bis 11.30 Uhr findet der Pitwalk statt. Der Gridwalk beginnt um 11.10 Uhr und endet um 11.30 Uhr. Die Startaufstellung erfolgt von 11.10 – 11.40 Uhr und pünktlich um 12.00 Uhr wir das 4h Rennen freigegeben.

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Kenneth Heyer holt den Gesamtsieg bei der GT Winter Series

 

 

Mit Platz vier in Barcelona auf dem Ciruit de Catalunya sicherte sich der Pilot des AMC Duisburg, Kenneth Heyer den Gesamtsieg in der GT Winter Series. Zusammen mit Jay Mo Härtling fuhren sie auf einem AMG Mercedes GT3 vom Team SR Motorsport by Schnitzelalm bei fast allen Rennen auf das Siegerpodest.

Von Januar bis März findet in Portugal und Spanien die GT Winter Series, ausgerichtet von Markus Gedlich statt. Bei fast sommerlichen Temperaturen bestritten viele Piloten aus den deutschen Serien ihre Rennen und sammelten Erkenntnisse für die Rennsaison 2024 die am ersten Aprilwochenende mit der NLS beginnt.

Die GT Winter Series umfasst sechs Rennwochenende mit jeweils drei Rennen. Die Saison begann in Estoril gefolgt von Portimao, Jerez, Valencia, Aragon und Barcelona. Kenneth Heyer belegte mit seinem Teamkollegen bis auf zwei Rennen die Plätze eins und zwei. Beim Finale in Barcelona, welches bei starken Regenschauer stattfand, ging es um sich den Meistertitel zu holen nur noch um die Zielankunft.

Rang zwei in einem Abbruchrennen reichte dann für Jay Mo Härtling, dass er gemeinsam mit Kenneth Heyer den Titel in der GT Winter Series gewann. Aufgrund von starker Regenschauer gab es vor dem Rennen kein Qualifying. Das Trainingsergebnis bestimmte somit die Startaufstellung. Aufgrund der regennassen Fahrbahn wurde das Rennen zudem auch hinter dem Safety Car aufgenommen.

Doch auch hinter dem Safety Car wurde es dramatisch. Der ehemalige Rallye Dakar-Teilnehmer Martin Kaczmarski drehte sich nach fünf Minuten im PTT Racing Mercedes-AMG GT3 ins Kiesbett. Daraufhin wurde das Rennen mit der roten Flagge unterbrochen. Nach rund 20 Minuten Unterbrechung wurde das Rennen hinter dem Safety Car fortgesetzt. Das Rennen wurde nach weiteren zehn Minuten hinter dem Safety Car erneut unterbrochen. Der Regen nahm wieder zu und es war unfahrbar für die Fahrzeuge der GT Winter Series. Und dies war das Ende des Rennens, denn die Rennleitung gab bekannt, dass das Rennen nicht mehr aufgenommen wird.

In Valencia auf dem Ciruit Ricardo Tormo setzte Jörg van Ommen, ebenfalls vom AMC Duisburg in der Klasse Cup 1 Ferrari Challenge einen F488 Evo ein. Pilotiert wurde der Ferrari von Frank Kelwitz und Kevin Mirocha. Sie belegten bei allen drei Rennen den zweiten Platz in ihrer Klasse.

Im australischen Bathurst absolvierte der AMC Pilot Maximilian Götz den Saisonauftakt 2024 zur prestigeträchtigen Intercontinental GT Challenge (IGTC) das Repco Bathurst 12 Hour. Zusammen mit Daniel Juncadella und Jayden Ojeda pilotierten sie für Mercedes-AMG Team Craft-Bamboo Racing einen Mercedes-AMG GT3 mit der # 77. In der Spitzengruppe liegend übergab Götz den Mercedes am Daniel Juncadella doch dieser touchierte die Streckenbegrenzung und das Rennen war gelaufen.

Maximilian Götz, Mercedes-AMG Team Craft-Bamboo Racing: „Der Berg hat zugeschlagen. Es war bis zu unserem Ausfall ein super schönes Wochenende. Unsere Strategie und unsere Rennpace haben uns in die Top-3 gebracht, aber dann hat Dani im Mittelsektor die Mauer touchiert. Das ist sehr schade, aber so etwas kann hier immer passieren. Der Mount Panorama ist eine der anspruchsvollsten Rennstrecken der Welt. Es wäre toll gewesen, hier zu gewinnen. Dieser Sieg fehlt mir noch, also müssen wir nächstes Jahr wiederkommen.”

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Fotos: GTWS / motorracetime.de

Lotterer siegt in Katar bei der WEC

 

Porsche Penske Motorsport feiert den ersten Sieg mit dem Porsche 963 in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC. Beim Saisonauftakt in Katar fuhren die Werkspiloten Kévin Estre (Frankreich), André Lotterer (Duisburg) und Laurens Vanthoor (Belgien) am Steuer der Startnummer 6 als Erste ins Ziel. Das Schwesterauto mit der Nummer 5 beendete den Lauf über 1.812 Kilometer auf Platz drei.

Der Porsche 963 zeigte sich in dem Rennen über nahezu zehn Stunden bereits früh als das Fahrzeug, das es zu schlagen galt. Zwar büßte der Däne Michael Christensen im Hybridprototypen mit der Nummer 5 die Spitze nach dem Start von der Pole-Position in der ersten Runde ein, doch Laurens Vanthoor (Belgien) im Schwesterauto arbeitete sich in der Frühphase schnell an die Spitze. Nach rund 90 Minuten übernahm der Rennwagen aus Weissach die erste Position und gab sie in den folgenden über acht Stunden nur noch bedingt durch unterschiedliche Boxenstopp-Rhythmen kurzzeitig ab. Am Ende eines spannenden Rennens auf dem Lusail International Circuit sicherten sich der gebürtige Duisburger André Lotterer mit seinen Teamkollegen Kévin Estre und Laurens Vanthoor mit einem Vorsprung von über 30 Sekunden den ersten WM-Sieg des Werksteams Porsche Penske Motorsport.

André Lotterer (Porsche 963 #6): „Wie lange habe ich darauf gewartet: Endlich mein erster Sieg für Porsche! Am heutigen Tag haben wir drei Fahrer aus der Nummer 6 ganz oben auf dem Podest gestanden. Der Erfolg ist jedoch jedem Einzelnen im Team zu verdanken. Alle haben unglaublich hart gearbeitet und so viele Dinge zur neuen Saison verbessert. Es funktioniert bestens. Es gab auch für uns einige aufregende Momente im Rennen, aber wir sind cool geblieben und haben den Sieg nach Hause gebracht. So darf es gern weitergehen.“

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